Empfang im Divadelny ústav.
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| 20. Mai 2012 | 10:00 Uhr | Nová Dráma Festival Bratislava |
| 26. Mai 2012 | 18:00 Uhr | Theaterhorizont Lateinamerika |
Ein Artikel von John Freedman über dieses außergewöhnliche Theatererlebnis (aber auf Englisch):
http://www.themoscowtimes.com/mobile/article/456596.html
Die Teilnehmer des Seminars vom Deutschen Übersetzerfonds (DÜF) beim PAZZ-Festival in Oldenburg, 26.-29. April 2012. Die Referenten der Veranstaltung, die ich betreut habe, waren John von Düffel, Yvonne Griesel, Irja Grönholm, Esther Holland-Merten, David Maß, Isolde Schmitt, Karen Witthuhn.
Übersetze Patrick Ellsworths Theaterstück "Dancer in the Dark" nach von Triers Film.
Neue Stücke und Autoren im Gespräch
eine Veranstaltung der Theater-und Mediengesellschaft Lateinamerika e.V. und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater
Die Theater- und Mediengesellschaft Lateinamerika e. V. und Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater stellen sich gemeinsam den Fragen, wie der Theatertransfer zwischen Lateinamerika und Deutschland heute funktioniert und wie er sich in Zukunft gestalten wird: Was wissen diese Theaterlandschaften von einander? Begreifen wir die Dinge, die die jeweils anderen bewegen? Oder ist Theater so lokal gebunden, dass ein Transfer nicht wirklich funktioniert? Kann man Themen, Autoren und Theatermacher so einfach in Austausch bringen, oder was an Differenzen gilt es festzustellen, zu akzeptieren, zu überwinden? Führt der Einfluss digitaler Medien/des Internets die Theatermacher über den Atlantik hinweg zusammen, oder ist das Theater zu analog für einen Austausch über diese Kanäle?
In Lesungen stellen wir jüngste Stücke in deutscher Übersetzung vor.
Einführung
Hedda Kage (Theater- und Mediengesellschaft Lateinamerika)
Lesung (in deutscher Sprache) aus
DISCURSO von Guillermo Calderón (Santiago de Chile) und
LOS ASESINOS von David Olguín (México D.F.) mit Heide Simon, Alexander Stillmark, Jan Viethen
Leitung: Cordelia Dvorák
Gespräch über Formen und Grenzen der Theatervermittlung mit
den Autoren Manuela Infante (Santiago de Chile) und Philipp Löhle (Berlin), Hartmut Becher (Buenos Aires), Kati Röttger (Universität Amsterdam) und Kirsten Hehmeyer (HAU, Berlin)
Dolmetscherin: Konstanze Schmitt
Moderation: Henning Bochert (Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater)
Kommentar: Rafael Spregelburd (Buenos Aires)
Am 26. Mai 2012 um 18 Uhr im HAU3, Berlin
Das DÜF-Seminar beim PAZZ-Festival rückt näher. Der Titel ist:
ÜBERSETZEN FÜRS THEATER – LIVE!
In der Vorbereitung: Recherche über die Referenten, organisatorische und inhaltliche Informationen an die elf Teilnehmer, Recherche über Wetterverhältnisse in Oldenburg (was ist einzupacken?). Was wird gespielt in OL? Welche Karten müssen reserviert werden? Sind die Unterkünfte gebucht? Hat jeder sein Laptop mit PowerPoint dabei (für die praktische Arbeit an Übertiteln)?
Der sprachliche Transfer von Theaterproduktionen
Als erstes Festival überhaupt widmet sich PAZZ 2012 einem Thema, das angesichts der fortschreitenden Globalisierung (auch) in der Theaterwelt eine immer wichtigere Rolle spielt: die sprachliche Übertragung fremdsprachiger Theaterproduktionen für ein lokales Publikum. Je mehr Theaterproduktionen heute international touren, je mehr internationale Koproduktionen gezeigt werden, je mehr internationale Theaterfestivals Inszenierungen in unterschiedlichsten Sprachen präsentieren, desto wichtiger wird es, diese Produktionen angemessen ›vor Ort‹ zu vermitteln. Da Theater jedoch nicht nur über den gesprochenen Text funktioniert, stellt sich für Übersetzer, Autoren, Theatergruppen und Festivalmacher gleichermaßen die herausfordernde Frage: Wie kann die Vermittlung gestaltet werden, um den besonderen künstlerischen Anforderungen gerecht zu werden? PAZZ stellt sich dieser Frage in einem Projekt mit jungen Übersetzern, das alle Produktionen sowohl für das Oldenburger Publikum als auch die internationalen Festivalbesucher zugänglich machen will. Dazu haben sie gemeinsam mit den Künstlern nach dem bestmöglichen Weg der Übertragung gesucht. Es kann übertitelt, live während der Vorstellung eingesprochen oder es können auch schriftliche Hilfestellungen für das Publikum genutzt werden. Was als Provisorium und unvermeidbare Textübermittlung begann, wird zur eigenen Kunst und Profession des Transfers komplexer Inszenierungen. Gerade hier im Bereich der Performance Art ist es an der Zeit, neue Wege der Übertragung zu finden und zu durchdenken:
In einem international besetzten Symposium mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen werden die unterschiedlichen Übertragungsarten diskutiert und übersetzerische Fragestellungen besprochen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema ›Accessibility‹, womit die Vermittlung von Theater für Gehörlose und Blinde gemeint ist.
Wir bieten eine Plattform für Theatermacher aus aller Welt, sich auszutauschen, gemeinsam zu diskutieren und sich international zu vernetzen. Im Austausch mit Künstlern, Festivalleitern, Dramaturgen, Übersetzern und dem Publikum wollen wir bei PAZZ 2012 die Möglichkeiten des Transfers ausloten und weiterentwickeln.
GETTING ACROZZ ist eine Veranstaltung von PAZZ und dem Oldenburgischen Staatstheater in Kooperation mit dem Internationalen Theaterinstitut Zentrum Deutschland (ITI Deutschland). Der Deutsche Übersetzerfonds (DÜF) veranstaltet unter dem Titel ›Getting Acrozz: Übersetzen für das Theater – LIVE‹ eine Fortbildung für literarische Übersetzer bei PAZZ 2012. (Das betreue ich.)
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