„Die allgemeine Verunsicherung“ liest wieder

7. Lange Nacht der Freien Theater

Ich lebe nach der Schnur, wir man so sagt! Ich reiße mich am Riemen, wie man so sagt! Ich halte auf mich, wie man so sagt!


Ein Satz – drei Übersetzungen. Tschechows Möwe hat viele Gesichter auf deutschen Bühnen. Bei der Lesung geht es um Übersetzung, es geht um Theater und es geht um Verunsicherung. Alle Übersetzungen meinen es ernst. In der Gegenüberstellung jedoch wirkt mancher Satz wie ein Witz. Es werden gelesen: Molière, Shakespeare, Tschechow u.a. in diversen Übersetzungen.

Yvonne Griesel, die diese Lesung konzipiert hat, arbeitet als freie Dramenübersetzerin und Wissenschaftlerin in Berlin. Gemeinsam mit Schauspielern, Kabarettisten und Künstlern aus Berlin und Potsdam entwickelte sie in „Die allgemeine Verunsicherung“ eine sehr humorvolle und unterhaltsame Form der Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen Original und Übersetzung, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Bereits zum 7. Mal wird das Potsdamer T-Werk mit der Langen Nacht der Freien Theater zu einem Treffpunkt junger, innovativer Theatergruppen. Unterschiedliche Spielformen des Theaters von Schauspiel, Lesung und Maskentheater bis hin zu Tanz und Feuertheater werden am 07. Mai einen Überblick über Standpunkt und Reichtum des Freien Theaters im Land Brandenburg bieten.
 
Konzept & Dramaturgie:     Yvonne Griesel
Mitwirkende:        Henning Bochert, Andreas Rüttenauer, Annedore Kleist, Thomas Pösl

Dauer:        30 Min.

http://t-werk.de/programm.11.html?bab[eventid]=1331

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