Spartenfilm

In Daybreakers von den Spierig-Brüdern sind die Vampire als Sinnbild des Raubtierkapitalismus DAS BÖSE. Die Menschen – lediglich noch ihr aussterbender, wegkonsumierter Rohstoff – sind als Allegorie für die Menschlichkeit DAS GUTE.

Der Spaß wie auch das Problem beim Genrefilmen ist die Erfüllung der Sehnsucht nach einfachen Lösungen. Der Grundfehler der Idee ist, dass die Vampire, solange sie genügend Blut (Geld, Wohlstand) verfügen, Zivilbürger sein können. Erst mit dem Ausbleiben des Notwendigsten (hier: des Menschenbluts) verwandeln sie sich zuerst in Wutbürger (die ein Ausbeutersystem immer noch zur Versorgung seiner Bevölkerung in die Pflicht nehmen wollen), dann in monströse Bestien (bestialische Monster?).

Im echten Leben kann ich diese Unterscheidung nicht konsequent treffen. Das Gute und das Böse sind häufig kaum von einander zu trennen. Was die jeweilige Identifizierung zu einer spannenderen Herausforderung genauerer Analyse macht. Die vereinfachte Darstellung der Verhältnisse ist erheiternd und irgendwie entspannend, aber untauglich zur, Zitat R. Goetz, Welterkenntniserweiterung.

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