Tag-Archiv: besprechung

Schweizer Erstaufführung AM BODEN – Presse

In der Presse findet sich ein positives Echo von Katharina Rupps Inszenierung von Brants AM BODEN in Solothurn. Für die Solothurner KulturAgenda steht das Stück dank Alina Tabé: Monolog mit Störfaktor (Tim Felchlin)

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EIN JAHR IN BERLIN – Stolowitz/Bochert auf Howlround

Während ihres Aufenthaltes in Berlin haben Andrea und ich wiederholt über unsere jeweiligen Theaterlandschaften gesprochen. Nun freuen wir uns, dass unser Gespräch über dramatische Ästhetik in den USA und in Deutschland auf Howlround veröffentlicht wurde. Eine etwas längere Version (auch auf Deutsch) ist hier nachzulesen.

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Halldór Laxness: DIE ISLANDGLOCKE

Halldór Laxness’ ISLANDGLOCKE (ÍSLANDSKLUKKAN, 1943-46) ist noch viel besser als sein auch schon erstaunliches, etwas älteres WELTLICHT. Am Ende des zweiten Weltkriegs beschreibt Laxness in seiner Trilogie ein Island um 1700, als die Dänen es seit 400 Jahren im Besitz und unter Besatzung hatten – dasselbe Land, das erst vor kurzem in der Finanzkrise nahezu […]

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Logbuch 3.1: LIEBEN

Knausgård, LIEBEN, S. 135 Nachdem Knausgård, dessen zweites Buch in der wohl sechsbändigen autobiographischen Reihe ich erwartungsfroh mit Jahresbeginn aufschlage, mir detailgetreue sechzig Seiten lang erläutert, wie scheiße das Leben mit kleinen Kindern ist, selbst wenn man sie so abgöttisch liebt wie er selbst („Das alles langweilte mich zu Tode.“ S. 93); dass einen (preisgekrönten […]

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Logbuch 2.5: DIE SCHLAFWANDLER

DIE SCHLAFWANDLER S. 700 Ein großer Sprung, während dessen Huguenau erfolgreich versucht hat, den Major v. Pasenow und den Drucker Herrn Esch gegeneinander auszuspielen, sobald sich eine Allianz im Glauben zwischen den beiden von der Moderne eingeholten und gebeutelten Gestalten zu bilden begann, die seinen Interessen zuwiderlief. Im November kommt es im kleinen Städtchen dann […]

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Logbuch 2.4: DIE SCHLAFWANDLER

DIE SCHLAFWANDLER S. 560 Das Buch setzt seinen Triumphzug durch die Landschaft meiner Leseerfahrung fort, während meine eigenen Versuche gaffend Spalier stehen. Die bisherigen Figuren tauchen, entsprechend gealtert und ohne zu erläutern, wie sie hier gelandet sind, in dieser linksrheinischen Gegend Kurtrier auf. Esch ist Drucker, stets gnatzig, weil seine „Buchungen“ nicht aufgehen, die er […]

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Logbuch 2.3: DIE SCHLAFWANDLER

DIE SCHLAFWANDLER, S. 342. Broch beeindruckt weiter: für Esch löst sich die Sehnsucht nach eindeutig zuzuordnenden Gut-Böse-Strukturen nicht (mehr) ein, ebensowenig die Täter-Opfer-Dichotomie. Für ihn ist die Verhaftung des Sozialdemokraten und Gewerkschaftsaktivisten Martin Geyring bei einem Streik in Mannheim ein Opfer, und „wer sich opfert, ist anständig“ – was freilich nicht bedeutet, dass nicht „diese […]

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Logbuch 2.2: DIE SCHLAFWANDLER

DIE SCHLAFWANDLER von Hermann Broch. Tatsächlich erweist sich im zweiten Teil ESCH UND DIE ANARCHIE, dass Broch die Sprache epochengemäß gestaltet hat. Sie hat hier schon den Durchbruch in die Moderne geschafft. Dass der Autor immer noch „dessenungeachtet“ schreibt und dass es mir aber jetzt kaum auffällt, erzählt mehr über die unangemessene Wahl meines Beispiels. […]

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ERINNERUNGEN AN PETERSBURG/Joseph Brodsky

In zwei Texten („WENIGER ALS MAN/LESS THAN ONE“ und „IN EINEINHALB ZIMMERN/IN ONE-AND-A-HALF ROOMS“) beschreibt Joseph Brodsky (Literaturnobelpreis 1987) 1986 seine Kindheit, das russische kollektive Unbewusste, den Antisemitismus, die Eigenheiten der totalitär regierten Gesellschaft, in der jeder Henker und Opfer sein kann. Die beiden sehr dichten Texte sind so schön wie schmerzhaft. Die Übersetzerinnen haben, […]

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Kracht: IMPERIUM

Handwerklich geschliffener Stil, opulente Sprache mit vielen Adjektiven und Adverbialkonstruktionen, die ein abfälliges Schmunzeln bzw. einen überheblichen Genuss an den fatalen Irrungen anderer vermitteln. Seine Protagonisten zu denunzieren, ist sicherlich kein Verbrechen (Heinrich Mann, Kafka, Jean Paul …). Aber Kracht tut es nicht wütend wie Goetz, nicht auf Augenhöhe. Er stellt uns einen (immerhin real […]

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