ITHAKA – einige Bilder

Am Donnerstag konnten wir eine interessante Veranstaltung über amerikanische Dramatik präsentieren. Vielen Dank an Andrea, Pia, Brit, Axel, Thilo, Barbora.
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Muskauer Ecke Eisenbahn

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Interview mit Eberhard Köhler

Zur aktuellen Produktion ALLE VÖGEL SIND SCHON DA des Schlachthaus Bern und des Theater der Generationen (Teatr Pokoleniy) aus Petersburg hat Regisseur Eberhard Köhler ein Interview mit Stephan Roppel gegeben, der das Theater Winkelwiese in Zürich leitet. Die Premiere ist am 15. Oktober in Bern. Vom 05.10 bis 15.10.2014 wird das Stück im Theater Winkelwiese in Zürich zu sehen sein.

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Interview mit Dominique Dolmieu

 dolmieu-copy-300x234Die deutsche Autorin und Übersetzerin Ulrike Syha hat auf dem britischen Portal NiteNews ein Interview mit dem Initiator von Eurodram Dominique Dolmieu geführt. Darin berichtet Dolmieu über die Geschichte des Eurodram-Netzwerks und die aktuellen Entwicklungen. Das Interview ist auf Englisch.

eurodramlogo

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Autoren anderswo: U. S. A.

Worüber schreiben Theaterautor_innen in anderen Weltteilen?

THE RANT von Andrew Case

Ein häuslicher Streit. Schüsse fallen. Eine Menschenmenge. Am Ende ist ein Junge tot in den Händen der Polizei, und niemand will erzählen, was wirklich passiert ist.  Inspector Mahnaz arbeitet bei der Abteilung Interne Ermittlungen und sieht in dem ungeklärten Todesfall ihre Gelegenheit gekommen, den verhassten Sergeant Clarke eines Verbrechens im Dienst zu überführen. Dabei muss sie Täuschung, Vorurteil und die Presse jonglieren, um herauszufinden, wo die wirkliche Schuld liegt. Sowie sie ihre Ermittlungen beginnt, erscheinen Hasstiraden und Morddrohungen gegen sie auf der Hasswebsite The Rant. Sie bekommt Angst, kommt an die Leute nicht heran, kontert mit ihrer Verbindung zur Presse und liefert selber eine Skandalgeschichte. Doch als sie mit der Mutter des Opfers spricht, verwandelt sich die Version der Geschichte unter der Hand. Noch zweimal dreht sich die Geschichte, und die Wahrheit, die herauszufinden ihr Beruf ist, entfernt sich scheinbar immer weiter. Mit jedem Menschen taucht eine neue Version der Vorgänge auf, weil jeder und jede seine und ihre eigene Vorgeschichte und Vorbehalte mitbringt, seien sie politisch, ethnisch, sozial … Auch der Reporter ist nicht an einer neuen Version interessiert, er hatte seine Geschichte. Sie gibt alles, um herauszufinden, was wirklich passiert ist, doch der Hergang wird dabei immer schleierhafter.

Das Instrumentarium ist da, mit dem die staatlichen Institutionen im Zaum gehalten und gegen die Willkür der in ihnen arbeitenden Menschen geschützt werden können. Autor Andrew Case entscheidet sich für ein Krimihandlung, um in seinem textintensiven Stück die Löcher im System der gegenseitigen Überprüfung der Institutionen (check-and-balance system) sowie die Kraftlosigkeit der von Feindbildern, Machtwille und Korruption geprägten Behörden aufzuzeigen. Er zeichnet die Szenen fast ausschließlich in konzentrierten Zweipersonendialogen, häufig Verhöre. Wir folgen der Polizistin eng auf ihrem zur Wahrheitsfindung entschlossenen Weg in die Irre der menschlichen Fehlbarkeit.

Über den Autor:

case_1Das Stück ist eines von neun Theaterstücken des Autors und wurde 2008 vom New Theater in Miami, Florida, in der Regie von Ricky J. Martinez uraufgeführt. Weitere Stücke sind z. B. Historic Times, Pacific, The Electric Century, In Loco Parentis. Über den Autor ist wenig öffentlich, und abgesehen von diesem Foto finden sich im Netz kaum Bilder.

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ALLE VÖGEL SIND SCHON DA

Zum wiederholten Mal steht das St. Petersburger Theater der Generationen (Teatr Pokoleniy) kurz vor der Premiere einer internationalen Zusammenarbeit. Nach SUMSUM²-EINE GRENZENLOSE LIEBES- UND SPRACHVERWIRRUNG von 2010 zeigt das Schlachthaus Bern nun ALLE VÖGEL SIND SCHON DA, eine Arbeit mit Texten von Ariane von Graffenried und Matto Kämpf. Eberhard Köhler (raum4, Teatr Pokoleniy) macht die Regie über diesen anspruchsvollen wie skurrilen Abend, Danila Korogodsky (Leiter des russischen Theaters) die gesamte Ausstattung und Grafik. Das ensemble setzt sich aus schweizerischen und russischen Darsteller_innen zusammen. Yvonne Griesel von Drama Panorama ist für die Sprachmittlung zuständig, die Musik stammt vom bekannten Schweizer Musiker Simon Ho.

Spielzeitheft Schlachthaus Theater Bern // Foto: Rob Lewis

Spielzeitheft Schlachthaus Theater Bern // Foto: Rob Lewis

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Hier ein Auszug aus der Ankündigung beim Schlachthaus:

Es ist viel los im Hotel „Zum schönen Aufenthalt“ in Zimmerwald. Wirt Päppu Jäggi hat überbucht. Zwei internationale Konferenzen finden gleichzeitig statt. OrnithologInnen und linke NostalgikerInnen verbergen, wer sie sind und haben dennoch ein gemeinsames Ziel: Sie proben im Säli den Aufstand gegen die Welt. Und treffen auf die Lehrerin Änneli Achermaa, die mit der Dorfbevölkerung ihr neustes Theaterstück „Die Zauberhelvetia“ einstudiert. Was tun? Wer ist hier echt und wer getarnt? Welche Vögel sind bedroht und wer verfasst das neue Manifest? Den Geist der Revolution vor Augen und ein blutiges Jahrhundert im Nacken flüchtet sich die zusammengewürfelte Gruppe in ein Märchen und schreibt Geschichte.

Auf der Internetseite des russischen Theaters gibt es eine Bilderstrecke.

Die Premiere im Schlachthaus Bern ist am 15. Oktober.

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EURODRAM sucht Stücke

EURODRAM – EUROPEAN NETWORK FOR DRAMA IN TRANSLATION


AUFRUF ZUR EINSENDUNG VON ÜBERSETZUNGEN FREMDSPRACHIGER THEATERLITERATUR


EURODRAM ist ein europaweit agierendes Netzwerk, das sich der Förderung und Verbreitung von Theaterliteratur und deren Übersetzung verschrieben hat.

Wir möchten den Austausch zwischen Übersetzern/Autoren und der deutschsprachigen Theaterszene fördern und bislang unveröffentlichte Werke jenseits des Mainstreams einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen.

EURODRAM besteht aus über 300 Mitgliedern und ist in Sprachgruppen-Komitees aufgegliedert; jedes Komitee trifft pro Jahr eine Auswahl aus drei Texten, die dann innerhalb und außerhalb des Netzwerks fokussiert beworben werden.

Im deutschsprachigen Bereich wird es im Mai 2015 eine Präsentationsveranstaltung mit Lesungen aus den ausgewählten Texten und Diskussionsrunden zum Thema Übersetzung an einem namhaften Theater geben.

Diese Präsentation findet zeitgleich mit den Veranstaltungen der anderen Sprachkomitees im Rahmen der europaweiten Veranstaltungsreihe „Europe of the Theatres" statt.

Wir suchen nach Übersetzungen, die aus einer europäischen Sprache bzw. einer Sprache des Mittelraums oder Zentralasiens ins Deutsche übersetzt wurden und in dieser Übersetzung noch nicht aufgeführt oder veröffentlicht wurden.

Die Übersetzung sollte nicht älter als fünf Jahre sein.

Texteinsendungen nimmt die Koordinatorin des deutschsprachigen Komitees, Ulrike Syha, gerne unter syha@gmx.net entgegen.

Einsendeschluss ist der 31.12.2014.

Mehr Informationen zur Arbeitsweise von EURODRAM und zum Auswahlverfahren finden Sie unter

http://www.sildav.org/eurodram

Dort finden Sie auch eine Auflistung der anderen EURODRAM-Komitees mit Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin des deutschsprachigen Komitees oder an die Gesamtleitung von EURODRAM unter documentation@sildav.org

Eurodram – réseau européen de traduction théâtrale

Евродрам – европейская сеть театрального перевода – European network for drama in translation

Maison d'Europe et d'Orient – 3 passage Hennel – 75012 Paris, France.

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ITHAKA-Andrea Stolowitz im Theatersalon

Mit Andrea Stolowitz kann Drama Panorama zum ersten Mal eine amerikanische Autorin persönlich einladen und eines ihrer erfolgreichsten Stück vorstellen.

Wie üblich werden neben dem Gespräch mit der Autorin auch einige Szenen aus dem Stück in frischgebackener deutscher Übersetzung per Lesung vorgestellt. IthakaV3
ITHAKA
Lanie ist gerade von ihrem letzten Einsatz in Afghanistan zurückgekehrt, aber diesmal ist es anders; zu Hause fühlt sich alles falsch an, nichts ergibt einen Sinn. Ein Streit mit ihrem Mann gerät außer Kontrolle, und sie macht sich davon. Sie unternimmt eine regelrechte Odyssee durch die amerikanische Landschaft, kämpft gegen ihre persönlichen Ungeheuer und versucht, ihren Weg nach Hause zu finden. Ein Stück über Schuld, Trauma, sprechende Katzen und andere Gespenster.

stolowitzAndrea M. Stolowitz

stammt aus Portland, Oregon. Sie studierte an der University of California San Diego Szenisches Schreiben bis zum Master of Arts, an der Columbia University Kreatives Schreiben, am Barnard College Russisch und russische Literatur und am Hampshire College für zwei Jahre in Moskau. Sie hat eine große Anzahl Theaterstücke und Einakter geschrieben, von denen viele erfolgreich und prämiert, insbesondere aber die jüngeren drei Stücke ITHAKA, ANTARKTIKOS und KNOWING CAIRO häufig produziert und ausgezeichnet und z. T. auch veröffentlicht wurden. Sie ist Gründungsmitglied des Autoren-Produktionsvereins Playwrights West. Sie hat szenisches Schreiben, Drehbuchschreiben, Textanalyse und mehr unterrichtet unter anderem an der Willamette University in Salem sowie der University of Portland, beide Oregon, der Duke University in Durham, North Carolina sowie der University of California San Diego. Derzeit ist Andrea Stolowitz im Rahmen eines DAAD-Stipendiums und einer Autorenresidenz am English Theater Berlin bis Sommer 2015 in Berlin. Weitere Informationen auf ihrer Internetseite http://andreastolowitz.com
Übersetzung und Moderation: Henning Bochert
Es lesen: Pia Seiferth, Brit Gdanietz, Axel Strothmann
THEATERSALON mit Drama Panorama am 16. Oktober 2014 um 19 Uhr im MimeCentrum Berlin
Im Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
Rechte/Copyrights: Bild: Ryan Durham, Foto: Roxanne Spiegel 
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Autoren anderswo: U. S. A.

Worüber schreiben Theaterautor_innen in anderen Weltteilen?

AntarktikosV4

Susan hat einen Fahrradunfall. In der Klinik wacht sie lange nicht auf. In ihrer bewusstlosen Traumwelt begegnet sie Robert F. Scott, der 100 Jahre zuvor in seinem Zelt nahe des Südpols sitzt und stirbt, während sie selbst dort ein Aufenthaltsstipendium genießt. Die beiden kommen sich näher und besprechen Angelegenheiten wie den Tod, Heldentum, sie sprechen über Angst, über die Hinterbliebenen, das Abenteuer, zu dem beide aufgebrochen sind. Gleichzeitig lernt Susans Tochter Hilary im Krankenzimmer den Sanitäter Alex kennen, der nicht mehr gehen will.

Stolowitz‘ Schreiben besteht aus einer Reihe überzeugender Zutaten: nicht nur gelingt ihr der leichte Herangang an große Themen; offensichtlich ist diese Autorin erfahren und stilsicher beim Einsatz theatertauglicher Lösungen, die sich vom Lebensrealismus genügend weit entfernen, um den Möglichkeiten eines Bühnenrealismus‘ gerecht zu werden. Die Hauptfiguren sind stets Frauen, wenn überhaupt männliche Figuren vorkommen. In KNOWING CAIRO entwickelt sich die Handlung zwischen drei Frauen, in ITHAKA sind Männer bestenfalls marginal, in ANTARTIKOS stellen sie komplexe, obschon deutlich problematische Gegenüber dar. Vor allem treffen die Protagonistinnen stets auf Gestaltwerdungen ihrer eigenen Unsicherheiten. Diese Ängste sind stets ein Leitmotiv in Stolowitz‘ Stücken. In ANTARKTIKOS jedoch nehmen sie die Gestalt eines ganzen Kontinents an.

Über die Autorin:

stolowitz Andrea Stolowitz ist eine überaus rührige Theatermacherin aus Portland im Bundestaat Oregon im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Sie hat an mehreren Universitäten Kreatives Schreiben, Textanalyse u. a. gelehrt (z. B. Willamette University, Columbia University) und ist Gründungsmitglied des Autorennetzwerks PLAYWRIGHTS WEST.

Ihre letzte drei bis vier Stücke KNOWING CAIRO, ANTARTIKOS, SEASCAPES und ITHAKA waren besonders erfolgreich und haben ihr zahlreichen Preise und Produktionen eingebracht.

Mehr über die Autorin unter www.andreastolowitz.com.

Rechte: Grafik: Ryan Durham, Foto: Roxanne Spiegel 

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Eurodram

eurodramlogoDas europäische Netzwerk Eurodram möchte die europäische Dramatik über die (Sprach-) Grenzen hinaus durch Übersetzung sichtbarer machen. Dher heißt es vom (Pariser) Hause aus auch gleich mehrsprachig:

Eurodram – réseau européen de traduction théâtrale

Евродрам – европейская сеть театрального перевода

Eurodram – European network for drama in translation

Als neues Mitglied des deutschen Teams bin ich gespannt auf die zukünftige Mitarbeit. Die Internetseite http://www.sildav.org/eurodram bietet Einblicke in die Zielsetzungen und Verfahrensweisen dieses weit vernetzten Versuchs. Wir erkunden aktuell die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

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