Konferenz zum Theaterübersetzen

Vom 10. bis 13. Oktober findet an der UNC (University of North Carolina) in Chapel Hill die zweite Konferenz zum Theaterübersetzen statt, die Adam Versenyi dort organisiert. Zu meiner großen Freude ist eines der vier dort in szenischen Lesungen vorgestellten, übersetzten Stücken das von mir ins Englische übertragene IPLAY von Bernhard Studlar.

Merkur
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Interview in der Novelle

Eine kurze Befragung ist auf fragwürdige Weise in der enigmatischen Publikation Novelle-Zentrale für Experimentelles erschienen. Der Demiurg allein weiß, wie sie dahin gekommen ist.

Die Novelle, als Online- und Printmagazin, verwehrt sich dem Primat des Logischen, des offenbar Sinnhaften, und stürzt sich mit freudiger Verzweiflung in die Freiheit der Poesie, der Fantasie, sie wandelt stramm in den Gefilden des herzerfrischendsten Nonsense. Im Vordergrund scheint die Anbetung des Wortes zu stehen – und dass es so viele davon gibt!

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HYBRIDE in Weimar

Performative Lesung

Marion | Foto: Henning Bochert

Im Textzyklus HYBRIDE flitzt und flaniert Henning Bochert durch die verborgenen Ritzen der Wahrnehmung und Geheimfächer der Erinnerung. Verschimmelte Lügen und trockene Käsestullen, die heimliche Großtante und ein Schloss in Schottland, fiktive Basen und die nächste Generation: Das scharfe Wort sticht in die stille Blase des Selbstbetrugs. Alles muss mit, alles muss raus. Harmlos fängt es an, am Ende knallen Pauken und Trompeten. Prosa, Protest, Poesie – HYBRIDE ist eine Rutschpartie durch eine Handvoll Genres (aber gesungen wird nicht, versprochen!).

Freitag, 27. September 2019, 20 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € | erm. 2 € | Tafelpass 1 €

Der Ausgangstext HYBRIDE ODER ICH WILL KELLY OSBOURNE SEIN ist in der Zeitschrift Die Novelle-Zentrale für Experimentelles veröffentlicht. Hier ganz billig kaufen.

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Sivan Ben Yishai im aktuellen JALTA

Das erfolgreiche Journal JALTA (Neofelis Verlag, Berlin) schafft einen Diskussionsraum, in dem „jüdische wie nicht-jüdische Stimmen zu Wort kommen. Die Autor*innen machen übersehene Perspektiven sichtbar und beziehen diese aufeinander. Sie artikulieren und entwickeln kritische Positionen und reflektieren aktuelle Diskussionen. Ihre Auseinandersetzungen stellen mehrheitsgesellschaftliche Deutungsmuster in Frage, spiegeln die Diversität der Post-Migrationsgesellschaft wider und zeigen Möglichkeiten der Allianzbildung auf.“

Sivan Ben Yishais Theaterstück YOUR VERY OWN DOUBLE CRISIS CLUB in meiner deutschen Übersetzung ist in der aktuellen Ausgabe in gekürzter Fassung abgedruckt.

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Autor*innen anderswo: U.S.A. (Hess)

Worüber schreiben Theaterautor*innen in anderen Weltteilen?

Elizabeth Hess | Foto: Caryn B. Davis

Anfang Juli habe ich die New Yorker Autorin und Theatermacherin Elizabeth Hess in Berlin getroffen, nachdem ich zuvor schon in NYC mit ihr zusammengekommen war. Ihr Stück SPOILED ist eine (wachsende) Sammlung von Geschichten über Gewalt gegen Frauen, erzählt aus der Perspektive von Männern, dargestellt von Menschen, die sich als Frauen verstehen. Mittlerweile sind 18 Monologe aus Chile, der Türkei, den USA und Indien zusammengekommen. Die Autorin hat die Geschichten von Betroffenen, Opferverbänden, Überlebenden, Angehörigen gesammelt und in eine literarische Form gebracht. Nach ihrem Aufenthalt in Berlin hat sie vier weitere Geschichten aus deutschen Zusammenhängen hinzugefügt.

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Fronten im US-Theater

In der zutiefst zersplitterten Gesellschaft der Vereinigten Staaten ringen auch Theatermacher*innen um das gesellschaftliche Narrativ. Machtpositionen werden angefochten und verteidigt, wobei die Zuschreibungen weniger klassisch an ökonomischen Kategorien, sondern an kulturellen Identitäten festgemacht werden. Wie zweischneidig solche Strategien sein können, zeigt sich immer wieder an verhärteten (essentialisierten) identitären Positionen gerade im akademischen Zusammenhang des Theaters, die dem häufig bitteren und ideologisch gewordenen Kampf gegen soziale und politische Ungleichheiten entgegenwirken.
Im Juli-Heft von Theater heute versuche ich diese aktuellen Entwicklungen in einem Artikel anhand einiger Beispielproduktionen darzulegen.

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B. TRAVEN von Frédéric Sonntag

der Autor, ein schlanker, ca. 30-jähriger weißer Mann mnit leichtem Bart in Streifen-T-Shirt und Kapuzenpulli, auf Treppenstufen, blickt freundlich in die Kamera
Frédéric Sonntag | Foto: www

Mein Artikel über B. TRAVEN vom französischen Autoren Frédéric Sonntag, übersetzt von Yvonne Griesel, ist draußen. Das Stück wurde 2019 als eines von dreien vom deutschsprachigen Eurodram-Komitee zur besonderen Empfehlung ausgewählt.

Die Besprechung steht nun auch in der Reihe Autor*innen anderswo zur Verfügung.

Die anderen beiden Stücke der Auswahl sind:

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Wrangel Ecke Falckenstein

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Melys Kolumne

Alle zwei Wochen schreibt die Autorin und Kolumnistin Mely Kiyak einige Gedanken über Menschenrechte, Integration, kulturelles und politisches Leben (ist das zu trennen?), über Schauspieler*innen, Tiger*innen undhttp://kolumne.gorki.de/kolumne-103/ Katzen in das Internetuniversum hinaus, die sympathischerweise auch analog als Zettel im Maxim-Gorki-Theater erhältlich sind. Unter all den vielen Blogs, die sich dank der publizistischen Disziplin und Intelligenz der Autor*innen so nennen dürfen, lese ich Melys Einlassungen stets mit einem überdurchschnittlichen Grad an Unterhaltung, weil, na ja – weil sie es einfach drauf hat.

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EIN STÜCK: TSCHECHIEN: Nachlese 2019

Drama Panorama stellt ein neues Stück von Roman Sikora in szenischer Lesung vor

Drama Panorama stellt den Gewinner des Publikumspreises 2018 Roman Sikora mit einem neuen Text auf Deutsch vor.

Drama Panorama und das Tschechische Zentrum Berlin präsentieren erneut neue tschechische Gegenwartsdramatik in szenischer Lesung. 

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