Gegen die Wand

ZWILLINGSSTERN von Eran Bar-gil. Irritation, Frustration, Verärgerung. Ich verstehe nicht, was los ist, was mir erzählt wird, worum es dem Autor geht. Ich verwechsle die Hauptfiguren. Diese ständige totale Innerlichkeit der Erzählweise gefällt mir nicht, diese Icherzählung mit wechselnden Erzählerichs, die mich verwirren, deren Problem ich durch Weiterlesen verstehen will, aber nicht neugierig verstehen, sondern abgestoßen verstehen, und ich verstehe es jetzt, nach der letzten Seite, immer noch nicht. Die unerfindlich minutiöse Erzählweise unwesentlichster Handlungen ärgert mich, die Musikfixiertheit des Musikers nervt mich, die unverständlich extrem subjektiven Beschreibungen des Tierflüsterers über seine Kumpel und die Menschenscheu des Musikers reizen mich (wie „Hautreizung“, nicht wie „reizende Vorhänge“), weil ich sie nicht durchblicke; die Pferdebefindlichkeiten langweilen mich. Immer frage ich mich (als ich endlich trotz Titel begreife, dass es Zwillinge sind), sind diese jungen Männer Autisten, oder ist das eine merkwürdige Art der Beschreibung von Pubertät, z. B. nur aus Sicht der Unsicherheit? Was ist das Problem? Ich kriege es nicht raus.

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