Gegen Verwirrung

Ich drehe den Kopf und schaue aus dem Fenster. Geräusche dringen herein: der Laster der Müllabfuhr rammt die Container gegen seinen Rahmen; der Hausmeister, der in sein Handy brüllt, während sich seit Jahrzehnten Techniker mit all ihrem Wissen und Können für Mikrofone einsetzen, deren Größe – wie überhaupt in der Elektronik – in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu ihrer Leistungsstärke steht, soll heißen, nur weil man sie nicht mehr sehen kann, heißt das nicht, dass einen der Gesprächspartner nicht umso besser hören kann; das Geräusch des Postbotenfahrrads. Ich sehe: die Bäume, deren Bewegung anzeigt, ob und wie sehr die Luft sich bewegt; die Hauswände, die von Berliner Geschichte zu mir sprechen; deren obere Ränder mit dem Himmel konkurrieren, ihn konturieren, zu einem Polygon machen; die Farbe des Himmels und der Wolken.

Dieser Beitrag wurde in Literatur veröffentlicht und getaggt , , , . Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Trackbacks are closed, but you can post a comment.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Blog-Abonnement


  • Newsletter