EIN STÜCK: TSCHECHIEN – Lachende Bestien – ein Konzertgespräch

14.06.2021 um 17:00 Uhr – Livestream auf der Website des Ballhaus Ost, Berlin
Aus der Inszenierung SEZUAN (basierend auf Brecht) | Foto: Lachende Bestien

In den Inszenierungen der Prager Theatergruppe Lachende Bestien geht es um Kapitalismuskritik, um Auseinandersetzungen mit einer Welt, die programmatisch ausbeuterische Strukturen schafft. Die Gruppe sollte in Berlin ihre gefeierte Brecht-Adaptation SEZUAN (basierend auf Brecht) zeigen – da dies pandemiebedingt nicht möglich ist, laden der Regisseur Michal Hába und der Musiker und Performer Jindřich Čížek zu einem exklusiven Konzertgespräch in ihr Prager Studio ein – „onlive“, mit Publikumsgespräch.

Auf Tschechisch mit Verdolmetschung ins Deutsche.

Die freie Theatergruppe Lachende Bestien aus Prag existiert seit 2011 unter der künstlerischen Leitung von Michal Hába. Sie wurde in der Eliade-Bibliothek des Theaters Am Geländer (Divadlo Na zábradlí) in Prag gegründet, wo sie ihre erste Inszenierung 120 Tage der Freiheit (Nová-síť-Preis für den Performer Michal Hába) zeigte. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist die Gruppe dauerhaft im Theaterraum Venuše ve Švehlovce beheimatet. Zu weiteren wichtigen Inszenierungen gehören die tschechische Uraufführung des Stücks Pornogeographie von Werner Schwab (Josef-Balvín-Preis) oder die Havel‘sche Inszenierung Ferdinand! (Ferdinande!), die im Geiste von Havels Einaktern das Thema des Intellektuellen im öffentlichen Raum aufgreift. 2017 inszenierte die Gruppe unter dem Titel SEZUAN (basierend auf Brecht) eine Adaption des Stückes Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht im Stil eines grotesk entfremdeten, appellativen Theaters. Hábas jüngste Inszenierung Helden der kapitalistischen Arbeit (2020, Divadlo Komedie) greift das Thema von prekär bezahlter Arbeit auf. Der Stil von Lachende Bestien wird stark durch die Musik und Live-Auftritte des Komponisten und Multiinstrumentalisten Jindřich Čížek geprägt.

In Zusammenarbeit mit Ballhaus Ost und dem Tschechischen Zentrum Berlin.

Gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

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